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Fazit nach einem Monat STORJ – Juli 19

Nach 1-monatigem Betrieb unserer Storj-Storage-Nodes möchten wir euch unseren Fazit nicht vorenthalten. Für jene die generell etwas über das Storj-Netzwerk erfahren möchten, haben wir eine kleine Zusammenfassung erstellt. Diese findet Ihr hier.

Das Anmelden auf der Webseite von Storj als StorageNode ging sehr einfach. Auch erhielten wir schon nach nur wenigen Tagen unsere Identity um endlich loslegen zu können. Wir stellten dem Storj-Netzwerk gesamthaft rund 5TB Daten auf 3 verschiedenen Nodes mit unterschiedlichen IP-Adressen und Netzwerkanbindungen zur Verfügung (1x 100Mbit, 2x 1Gbit).

Die Installation ist mittels der Anleitung sehr simpel und in recht kurzer Zeit von statten gegangen. Hier haben wir etwas mit den Ressourcen (RAM + CPU) gespielt, sind jedoch zu dem Ergebnis gekommen, das ein Node mit 1.5GB Ram und 4 CPUs nahezu gleich viel Traffic wie ein 8Core mit 8GB erhält. Storj ist demnach nicht sehr ressourcenhungrig.

Das DokerImage lief recht problemlos, mittels Watchtower erhält man Updates immer sofort und der Node hat auch immer neu gestartet, als Storj ein Update lancierte.

Die einzige grössere Arbeit am Betrieb des Storj-Nodes war die Erhöhung der Variable welche für die maximale Annahme von gleichzeitigen Requests, verantwortlich ist. Hier haben wir für euch eine kleine Anleitung erstellt, welche Ihr hier findet. Sonst läuft der Node eigentlich autonom.

Das spannende ist aber ja wohl für die meisten die Auszahlung für den Betrieb eines Nodes. Lange Rede kurzer Sinn. Mit unseren 3 Nodes erreichten wir eine Auszahlung (welche pünklich anfang August in unseren Wallets war) von rund 160 Schweizer Franken oder rund 130 Euro. Ein schönes Sümmchen falls dies jeden Monat so sein sollte, Jedoch:

Storj bezahlt für die nächsten 3 Monate das 4-fache des normalen Betrags als Dankeschön für das Betreiben eines Nodes. Dazu kommt, dass seit unsere Festplatten mit Daten des Netzwerks voll sind, kaum noch etwas passiert ist. Das heisst die Daten werden nicht heruntergeladen oder gelöscht. Der Egress bleibt tief und der macht ja bekanntlich den grössten Teil des Verdienstes aus.

Storj-Node-Dashboard
Kaum neuen Egress seit die Festplatten mit Storj-Daten gefüllt sind.

Storj befindet sich aber nach wie vor in der Testphase, weshalb wir denken, dass vor dem effektiven Launch nochmals ein Datenwipe (Löschung aller Daten) stattfindet und das Userverhalten sich dahingehend entwickelt, dass mehr Uploads und Downloads stattfinden. Wir nutzen die Zeit um unsere Reputation zu erhöhen.

Grob gesagt hat sich Storj für uns gelohnt, es hat Spass gemacht und nach der Installation hatten wir auch kaum Arbeit mehr mit dem Node. Einen privaten PC 24/7 extra wegen Storj laufen zu lassen oder gar Festplatten zu kaufen, würde sich aber auf keinen Fall lohnen. In unserem Cluster fallen die Nodes kaum auf, brauchen kaum Ressourcen und laufen somit einfach mit. Unser Ziel unseren Kaffekonsum damit zu finanzieren haben wir auf jeden Fall erreicht.

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