Anti-Spam Cloud spambarrier.de im Test

Anti-Spam Cloud spambarrier.de im Test – um so höher das Volumen auf dem E-Mail-Server ist, um so wahrscheinlicher ist es immer mehr Spam abzubekommen. Mit der Zeit kann es eine richtige Aufgabe werden. Alle Kunden zufriedenzustellen und verschiedene Spam-Regeln zu erfassen. Aus diesem Grund schauen wir uns heute den Cloud Antispam Dienst von spambarrier.de an.

Wenn ihr nun denkt, „perfekt, eine Aufgabe fürs Wochenende!“ muss ich euch leider enttäuschen. In wenigen Minuten ist der Dienst bereits eingerichtet und muss auch nicht mehr gross konfiguriert werden. Natürlich könnte man dies zum Beispiel mit RSPAMD selber bewerkstelligen, hier haben wir zwar eine Weboberfläche aber eine Quarantäne fehlt völlig. Auch müssten wir uns bei einem eigenen Server, nochmals mehr um Updates und all den Müll kümmern. Also dieses Spam spielen wir das Level auf Einfach!

Was ist eigentlich Spam?

Spam oder auch Junk genannt, sind meistens auf dem elektronischen Weg zugestellte Nachrichten. Diese werden in Massen an E-Mail-Listen geschickt ohne, dass der Empfänger sich für diese angemeldet hat oder diese erwünscht wären.

Die harmlosere Variante der Spam-E-Mails dienen dem Marketing eines Unternehmens. In diesem Fall werden Adressdaten eingekauft und eine Werbemail ungefragt an den Empfänger gesendet. Hier ist die Absicht, Aufmerksamkeit für ein Unternehmen oder ein Produkt zu erlangen.

Weitaus schlimmer wird es, wenn der Empfänger in einer Spam-Nachricht erpresst wird. Bei diesen Nachrichten handelt es sich auch um Massenmails, der Absender verfügt über keine Daten oder sonstigen Informationen. Das Ziel ist es hier, den Empfänger hinters Licht zu führen und ihm einen Betrag „X“ anzuknüpfen. Aus Angst wird dieser Betrag meistens von älteren Benutzern des Internets bezahlt. Aus Angst sie hätten etwas falsch gemacht. Leider funktioniert diese Methode äusserst gut und es fliessen Millionenbeträge in die Hände der Betrüger.

Eine weitere Methode sind Phishing Nachrichten, hier wird versucht den Empfänger kein Geld zu klauen aber die Zugangsdaten zu gewissen Online-Diensten. Die Zugangsdaten können im Anschluss auf dem Schwarzmarkt verkauft und somit ein Gewinn realisiert werden. Der Empfänger merkt hier nicht von Anfang an, dass er auf einen Betrug hereingefallen ist, da die Daten erst einige Wochen oder sogar Monate später missbraucht werden.

spambarrier.de kurz Vorgestellt

Bei spambarrier.de handelt sich um eine Dienstleistung in einer Cloud. Der gesamte Spam-Verkehr wird über das Gateway von spambarrier.de geleitet und dort auf mögliche Spam-Nachrichten gefiltert. Wird ein Spam-Mail gefunden, so wird dieses bereits bei Spambarrier herausgefiltert und nicht auf den Ziel-Server zugestellt. Die ganze Verwaltung der Richtlinien und Filter übernimmt somit Spambarrier. Zusätzlich werden die E-Mails bei Spambarrier bereits auf Viren untersucht und ausgesondert. Somit müssen auf dem eigenen Server keine Regeln für den Spam und Virenfilter erfasst werden, was auf der einen Seite viel Ressourcen und auf der anderen Seite viel Zeit spart – am Ende vom Tag also bares Geld.


Einrichtung des Dienstes

  1. Account unter https://www.spambarrier.de/ erstellen – Der Account ist kostenlos!
  2. Neue Domain im Portal hinzufügen

  3. Ziel-Server eingeben und schon ist die Domain fertig konfiguriert. Alternativ kann noch die Einlieferung der E-Mails über eine Authentifizierung stattfinden.

  4. Als nächste Schritt muss die Domain bestätigt werden. Klickt hierfür auf den Button „unbestätigt“ und wählt die gewünschte Methode aus. Wir haben uns für den TXT-Eintrag in der DNS-Zone entschieden



  5. Fügt den DNS-Record wie folgt ein und klickt einige Minuten später im Portal auf „TXT-Record überprüfen“


  6. Nun fehlen nur noch die MX-Einträge. Diese findet Ihr, wenn Ihr auf den Button „MX-Einträge fehlen“ klickt.
  7. Tragt die MX-Einträge wie angezeigt in die DNS-Zone ein

  8. Nach einigen Minuten wird die Domain automatisch bestätigt. Die E-Mails laufen nun über euren neuen Spamfilter

Muss ich was bezahlen?

Die kostenlose Variante bietet schon einen ausgezeichneten Schutz vor Spam und Viren. Wollt ihr aber eine bessere Verfügbarkeit und Quarantäne, so lohnt es sich, die anderen Abos auch noch anzuschauen.
Unter https://www.spambarrier.de/features/ findet ihr eine Auflistung mit allen Abos.

Fazit

Der Cloud Antispam Schutz von spambarrier.de lässt sich schnell einrichten, ohne dass grosse Änderungen am Server oder an sonstigen Einstellungen vorgenommen wurden.

Unsere Test-Spam-Nachrichten wurden alle sofort erkannt und nicht zugestellt. Um informiert zu werden, was alles in die Quarantäne verschoben wurde, lohnt es sich ein Upgrade durchzuführen. Das Pro Abo kostet im Monat 5 Euro pro Domain und dies ist in meinen Augen ein echt fairer Preis. Die Einrichtung und Unterhalt von einer eigenen Anti-Spamcloud, würden ein vielfaches mehr Kosten, für den gleichen nutzen.
Wir lassen den Dienst über die Weihnachtszeit auf jeden Fall noch weiterlaufen, bekanntlicher Weise werden wir da mit Spam nur so überhäuft.

Habt ihr vielleicht noch Ideen wie wir den die Anti-Spam Cloud spambarrier.de weiter testen können? Lasst es uns wissen!

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